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Das Abenteuer im Skiweltcup hat für mich im Dezember 1998 angefangen und nach 158 Rennen, 3 Olympiaden, 5 Weltmeisterschaften, 1 Silbermedaille bei der WM in Bormio, 2 Podiumsplatzierungen und nach den tollen Momenten der Freude und der Genugtuung, endet nun dieses faszinierende Erlebnis. Es waren insgesamt 14 Jahre von Höhen und Tiefen: es gab Tränen der Freude und oft auch wegen der Schmerzen; es gab Stürze und Neuanfänge und in jedem Fall waren es immer echte, tiefe, unvergesslicher Emotionen.

Ich hatte das grosse Glück, dass meine größte Leidenschaft zu einem Beruf wurde, und es war mir immer bewusst, dass dies ein Privileg ist. Wer mich kennt, weiß genau, dass dieser Schritt für mich nicht einfach war; ich bin jedoch froh, dass ich nun das Bewusstsein habe im richtigen Moment den richtigen Entschluss gefasst zu haben. Die Gesundheit ist ein kostbares und unersetzbares Gut, und ich habe gemerkt, dass der Zustand meines linken Knies es nicht mehr erlaubt die hohen Beslatungen eines Rennläufers auszuhalten.

Daher möchte ich ein aufrichtiges „dankeschön“ an all jene aussprechen, die mich im Laufe dieser wunderbaren Jahre begleitet haben, angefangen von meiner Familie, die mir die Freude für das Skifahren vermittelt, sowie die Möglichkeit gegeben hat, dieses tolle Abenteuer anzufangen. Ein herzlicher Dank gebührt meinem Trainer Hansjörg, welcher mich im Laufe dieser 20 Jahre, seit meiner Kindheit bis heute, geführt und unterstützt hat: zusammen sind wir durch dick und dünn gegangen und zusammen haben wir einen Traum verfolgt. Danken möchte ich sowohl dem Sportpsychologen Beppe Vercelli, sowie der Sportgruppe der Finanzwache „Fiamme Gialle“, wo ich mich wie im Rahmen einer großen Familie fühlen konnte und welche mich auch in den schwierigsten Kapiteln meiner Sportkarriere unterstützt hat. Ebenfalls möchte ich dem Skiclub Bruneck und seinem ehemaligen Präsidenten Helli Schramm danken: dort hat alles angefangen; allen Firmen und Sponsoren, die an mich geglaubt haben; den Serviceleuten; den vielen Ski- und Trockentrainern des Nationalteams, sowie denen, die mich privat betreut haben. Dankeschön auch an meine lieben Kolleginnen in den verschiedenen Kadern: einige sind echt Freundinnen geworden, mit denen ich diesen einzigartigen Weg teilen konnte.Ein grosses Dankeschön auch den Skigebieten Kronplatz und Schnalstal für die wunderschönen Trainingsmöglichkeiten, die mir all die Jahre geboten wurden. Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich auch allen Ärzten und Physiotherapeuten, die mich betreut und oft Großartiges geleistet haben, um mich wieder auf die Piste zu bringen. Insbesondere möchte ich Dr. Kofler (Krankenhaus Bruneck) und Dr. Sartorello (Krankenhaus Bassano) danken. Herzlichen Dank auch an meine tollen Freunde von Bassano del Grappa und meinem lieben Freund Christoph; an all meine Fans, die mich immer begleitet haben, und nicht zuletzt, an alle Journalisten und Leute, die irgendwie meine Sporterfolge miterlebt haben. Euch allen möchte ich recht herzlich danken!

Das Starthaus und der Adrenalinkick bei den Rennen werden mir sicherlich fehlen, und noch vieles mehr, aber eines ist sicher: ich werde all die starken Emotionen dieses hinreissenden Kapitels meines Lebens für immer in meinem Herzen tragen. Nun werden sich neue Wege öffnen, Zeilen neuer Geschichten werden zu schreiben sein. Ich freue mich darauf, diese mit Entschlossenheit und Begeisterung anzupacken!

Alles Liebe,

eure Lucy

Lucy :-)

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